Angefangen als DJ habe ich bereits im Jahr 1994, im Alter von 14 Jahren bei diversen Partys im Rahmen eines Jugendaustausches mit anderen Ländern. Hier konnte ich erste Erfahrung an den Plattenspielern sammeln und das "Fieber" für die Musik hatte mich gepackt. Meine Technik weiter entwickeln und viel lernen konnte ich anschließend im städtischen Jugendhaus in Aschaffenburg an richtigen DJ-CD-Playern und Plattenspielern. Als ersten großen Auftritt kann man wohl einen „DJ Contest“ auf dem Aschaffenburger Stadtfest bezeichnen, bei dem ich mit einem zweiten Platz von über zwanzig Teilnehmern das erste mal öffentlich auf mich aufmerksam machen konnte.

Daraufhin bekam ich die Möglichkeit jeden Feitag in dem Szene-Bistro „Chaos“ aufzulegen und so mein Gespür für Publikum zu entwickeln. Dort lernte ich meinen noch heute sehr guten Freund „DJ Pulzer“ kennen, der mir in den ersten Jahren so manchen wertvollen Tip gegeben hat. Noch im Alter von 17 Jahren hatte ich mein erstes Angebot für einen Club. Im legendären „CAVE“ in Aschaffenburgs City wurde mir der Freitag Abend angeboten, ein bis dahin bekannter und etablierter Abend. So konnte ich die ersten Club-Erfahrungen sammeln und das in einer Zeit in der nur wenige an die heutige Popularität von Hip Hop und R&B geglaubt haben und in der auch die meisten Läden noch fest im Bann der Techno- und House Szene waren.

 
Kurze Zeit später hörte ich von der Neueröffnung des ehemaligen „Klangwerks“ in Aschaffenburg. Nach einer Bewerbung dort wurde mir die Möglichkeit geboten in einem bereits offenen Laden der CENTRO-Kette in Wiesloch mein Können unter Beweis zu stellen, denn man war doch etwas skeptisch bei meinem Alter, schließlich war ich erst kurze Zeit vorher 18 geworden. Doch wie viele Wissen hat sich das ganze positiv für mich entwickelt und ich durfte die Eröffnung in Aschaffenburg mitgestalten. Über zwölf Jahre habe ich nun schon eine unglaubliche Zeit im Night-Life erleben dürfen - eine Zeit mit einem krassen musikalischen Wandel, denn Anfangs habe ich dort noch 50% Trance und House gespielt, und eine Zeit mit für mich sehr wichtigen, wertvollen Erfahrungen im Bereich des Nachtlebens.

Wie oben schon beschrieben, war aber die Black Music meine Leidenschaft und so gelang es mir im Laufe der Zeit den Freitag immer mehr in diese Richtung zu entwickeln und den Anteil an Hip Hop immer weiter auszubauen. Nach drei Jahren war es dann soweit, dass sich der Freitag mit dem Motto „the finest in black music“ fest in der Szene etabliert hatte und viele geniale Partys gefeiert wurden.

In den folgenden Jahren konnte ich viele weitere Erfahrungen in anderen Diskotheken sammeln. Das Area 51 in Münster, das CENTRO in Heppenheim und auch zuletzt das TanzWerk in Bad Mergentheim waren einige Stationen dieser Zeit neben weiteren unzähligen Partys und Veranstaltungen im Raum Aschaffenburg. Trotz allem war es mir immer wichtig auch alternative Musikrichtungen zu leben, so dass sich meine Musik immer nach dem Publikum gerichtet hat, wie ich es in mehreren Jahren Zusammenarbeit mit der Studentenvertretung auf den FH-Partys der Fachhochschule Aschaffenburg unter Beweis gestellt habe.

Bis heute hat sich diese Flexibilität bewährt, so dass neben den Club-Gigs auch Themenevents wie Ü-30 Partys, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Firmenfeiern zu meinen regelmäßigen Aufträgen zählen. Auf diese Flexibilität habe ich immer sehr viel Wert gelegt und werde diese auch weiter beibehalten. Mein musikalisches Repertoire aus „Partygrooves von den 70igern bis heute“ und Club Sounds steht für mich weiterhin klar im Fokus!

So ist es mir gelungen, einen Beitrag zu der heutigen Aschaffenburger Club- und Diskothekenszene zu leisten. Aber the party´s not over... und so hoffe ich, sehen wir uns bei einer meiner nächsten Events.

 
Ich freue mich auf jeden Fall!